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Ein Blick genügt: Wie China das Bezahlen neu erfindet

Ein Blick genügt: Wie China das Bezahlen neu erfindet Stell dir vor, du gehst einkaufen und lässt Portemonnaie, Karte und sogar dein Smartphone zu Hause. In manchen chinesischen Großstädten ist genau das längst Alltag: An der Kasse reicht ein kurzer Blick in eine kleine Kamera, und die Zahlung ist abgeschlossen. Während in Deutschland und weiten Teilen Europas noch intensiv über Datenschutz, Kontrolle und die Grenzen biometrischer Systeme diskutiert wird, hat sich das Bezahlen per Gesichtserkennung in Teilen Chinas bereits vom Experiment zur Selbstverständlichkeit entwickelt. In diesem Artikel schauen wir uns an, wie die Technologie funktioniert, wo sie in China konkret eingesetzt wird, welche Vorteile sie bringt – und warum Europa bei diesem Thema einen ganz anderen Weg geht. Inhaltsverzeichnis Wie funktioniert Bezahlen per Gesichtserkennung? Wo wird die Technologie in China eingesetzt? Welche Vorteile sehen Nutzer und Händler? Kritik, Risiken und der Blick auf Xinjiang ...

Glück als Staatsziel: Wie Bhutan den Fortschritt neu definiert

Glück als Staatsziel: Wie Bhutan den Fortschritt neu definiert Während der Rest der Welt den wirtschaftlichen Output in den Vordergrund stellt, verfolgt das kleine Königreich Bhutan einen radikal anderen Ansatz: die Messung von Bruttonationalglück (Gross National Happiness, GNH). Dieses Konzept geht auf die 1970er Jahre zurück und wurde durch den vierten König, Jigme Singye Wangchuck, populär gemacht. Es ist nicht nur eine philosophische Idee, sondern die verfassungsmäßige Grundlage der bhutanischen Politik.** Von der Philosophie zur Messbarkeit Das Konzept des Bruttonationalglücks wurde 2008 in der Verfassung des Landes verankert und verpflichtet den Staat, das Wohlergehen der Bevölkerung in den Mittelpunkt allen Handelns zu stellen. Es basiert auf vier Säulen, die ein ganzheitliches Verständnis von Entwicklung fördern: nachhaltige und gerechte sozioökonomische Entwicklung, Erhaltung der Umwelt, Bewahrung und Förderung der Kultur sowie eine gute Regierungsführung. Diese Grundpfeiler w...

Tote Vorfahren, Kreuzigungen und ein Buffet für Affen: Kuriositäten aus Südostasien

Tote Vorfahren, Kreuzigungen und ein Buffet für Affen: Kuriositäten aus Südostasien Manche Traditionen lassen sich nicht mit einem Achselzucken abtun. In Indonesien holen Familien ihre toten Verwandten regelmäßig aus dem Grab, um sie neu einzukleiden. Auf den Philippinen lassen sich Gläubige an Karfreitag mit echten Nägeln ans Kreuz schlagen. Und in einer thailändischen Kleinstadt deckt man einmal im Jahr die Tafel für tausende Affen. Nach den gemieteten Hochzeiten und Familien aus Südkorea, China und Japan geht es diesmal weiter südlich – zu drei Bräuchen, die zeigen, wie unterschiedlich Menschen mit Tod, Glauben und ihren tierischen Nachbarn umgehen. Inhaltsverzeichnis Indonesien: Wenn die Toten zu Besuch kommen Philippinen: Kreuzigung als Karfreitagstradition Thailand: Ein Festmahl für die Affenstadt Was diese Traditionen verbindet Häufige Fragen Indonesien: Wenn die Toten zu Besuch kommen Auf der indonesischen Insel Sulawesi lebt das Volk der Toraja in einem Verh...

Gemietete Liebe: Warum in Asien Hochzeiten, Partner und Familien geliehen werden

Fake-Hochzeiten und Leih-Familien: Kuriositäten aus Asien Stell dir vor, du sitzt bei einer Hochzeit in Seoul, lächelst der Braut zu, gratulierst herzlich – und hast sie nie zuvor im Leben gesehen. Kein Einzelfall, sondern ein eigener Wirtschaftszweig. In Teilen Asiens ist Nähe zur Ware geworden: Man mietet Hochzeitsgäste, Partner fürs Familienfest oder gleich einen kompletten Ersatz-Vater. Was zunächst wie eine skurrile Randnotiz klingt, erzählt viel darüber, wie stark sozialer Druck in manchen Gesellschaften noch immer wirkt. Hier bekommst du die Hintergründe zu drei der ungewöhnlichsten Branchen des Kontinents. Inhaltsverzeichnis Südkorea: Eine Industrie aus gemieteten Hochzeitsgästen China: Partner auf Zeit fürs Neujahrsfest Japan: Wenn ganze Familien geliehen werden Warum der Druck zu heiraten so groß ist Häufige Fragen Südkorea: Eine Industrie aus gemieteten Hochzeitsgästen In Südkorea gilt eine Hochzeit nicht nur als privates Fest, sondern als öffentliche Bühn...

Japan Reise Tipps: Was du vor dem ersten Besuch wissen musst

Japan Reise Tipps: Was du vor dem ersten Besuch wissen musst Lesezeit: ca. 12 Minuten Inhalt Warum Japan anders ist als erwartet Reisezeit: wann du wirklich fahren solltest Tokio, Kyoto, Osaka – und was dazwischen liegt Transport: Züge, JR Pass und der erste U-Bahn-Schock Essen in Japan – weit mehr als Sushi Kultur und Benehmen: was du wissen musst Praktische Infos: Geld, Sprache, SIM-Karte FAQ – Japan Reise Tipps Der erste Moment in Tokio, die größte Metropolenregion der Welt, ist immer derselbe. Der Shinjuku-Bahnhof hat 200 Ausgänge. Zweihundert. Man steht mit einem Koffer mitten in einem Menschenstrom der sich in alle Richtungen bewegt, niemand rempelt, niemand flucht, niemand schaut aufs Handy während er läuft – und trotzdem geht alles irgendwie. Japan beginnt genau hier: mit dem Gefühl, dass ein System funktioniert das man noch nicht versteht. Diese Japan Reise Tipps sind für alle die das erste Mal fahren – und nicht mit leeren Händen anko...

Chinas Geisterstädte: Warum ein Land ganze Städte für niemanden baut

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Chinas Geisterstädte: Warum ein Land ganze Städte für niemanden baut Lesezeit: ca. 12 Minuten Inhalt Kangbashi – die Stadt die niemand wollte Die Zahlen: wie groß das Problem wirklich ist Warum China Städte ohne Bewohner baut Das System dahinter: Schulden, Land und BIP Evergrande und der Zusammenbruch des Modells Was aus den Geisterstädten wird Was Chinas Geisterstädte über den Kontinent sagen FAQ – Chinas Geisterstädte In der Inneren Mongolei steht eine Stadt für eine Million Menschen. Breite Boulevards, Hochhäuser, Einkaufszentren, ein riesiger Platz mit einer Reiterstatue in der Mitte. Alles fertig gebaut. Alles fast leer. Die Straßen sind sauber weil niemand sie verschmutzt. Die Schaufenster beleuchtet weil die Timer noch laufen. Kangbashi – so heißt dieser Ort – ist das bekannteste Beispiel von Chinas Geisterstädten . Aber es ist bei weitem nicht das einzige. Wie kann ein Land ganze Städte bauen, bevor überhaupt Bewohner existieren? Und waru...

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