Japans neue Erben: Mehr Hunde als Kinder – und wer jetzt verdient
Japans neue Erben: Mehr Hunde als Kinder – und wer jetzt verdient Tokio – In Japan gibt es bald mehr Hunde als Kinder. Keine Übertreibung. Die Zahlen sind da. Laut Japan Pet Food Association leben in Japan rund 15,7 Millionen Hunde und Katzen . Die Zahl der unter 15-Jährigen liegt bei 13,3 Millionen . Macht rund 2,4 Millionen mehr Vierbeiner als Zweibeiner in dieser Altersgruppe. Die Kinderzahl sinkt zum 45. Mal in Folge. Die Geburtenrate liegt bei 1,14 – einer der niedrigsten Werte weltweit. Der Trend heißt "Pet-Humanisierung" Die Soziologin Barbara Holthus vom Deutschen Institut für Japanstudien nennt es die "Multi-Spezies-Familie" . Haustiere übernehmen Rollen, die früher über einen größeren Haushalt verteilt waren. Emotionale Bindung. Gesellschaft. Ersatz für fehlende Kinder? Vielleicht. Aber vor allem: ein neues Familienmodell. In Japan werden Tiere zunehmend als "Fur Babies" betrachtet. Nicht als Nutztier, nicht als Statussymbol – als vollwertiges ...