Nara (Japan) und die Hirsche – Zwischen Tempeln, Tradition und neugierigen Schnauzen
Nara (Japan) und die Hirsche – Zwischen Tempeln, Tradition und neugierigen Schnauzen Nara gehört zu den Orten, die man nicht einfach „besucht“. Man stolpert hinein, oft mit einem leichten Zeitpuffer im Reiseplan – und bleibt dann länger als gedacht. Hauptgrund: die berühmten frei laufenden Hirsche. Sie stehen im Park herum, liegen unter Kiefern, laufen über Wege, schnuppern an Rucksäcken. Und ja, manchmal rempelt einen einer an, weil man noch kein Futter gegeben hat. Warum es in Nara so viele Hirsche gibt Die Tiere gelten in der lokalen Folklore als Boten des Göttlichen. Das klingt groß, fühlt sich vor Ort aber erstaunlich bodenständig an. Die Hirsche gehören zum Stadtbild wie Fahrräder in Kyoto. Man bewegt sich zwischen Jahrhunderte alten Tempeln, und dazwischen stolziert ein Hirsch, der so wirkt, als wäre er Teil der täglichen Routine – ist er auch. Der Nara-Park ist ihr Revier. Rund um den Tōdai-ji-Tempel, dessen riesige Buddha-Halle eigentlich schon Grund genug für einen ...