Kambodscha und die Schattenseite des Job-Booms: Die Realität hinter Scam-Centern
Kambodscha und die Schattenseite des Job-Booms: Die Realität hinter Scam-Centern Kambodscha ist vielschichtig. Zwischen Tempelanlagen, chaotischem Verkehr und einem erstaunlich freundlichen Alltag existiert eine andere, düstere Parallelwelt: große Scam-Komplexe, in denen Menschen — meist Ausländer — unter Zwang Online-Betrug betreiben müssen. Ein Thema, über das man nicht gern spricht, das aber präsent ist. Und näher liegt, als man denkt. Wie Ausländer in Scam-Center geraten Die Masche wirkt simpel: Online tauchen verlockende Jobangebote auf — „Kundenservice“, „Marketing“, „IT-Support“. Meist gut bezahlt, angeblich legal, angeblich komfortabel. Ein paar Klicks, ein kurzes Video-Interview, ein Ticket nach Phnom Penh oder Sihanoukville. Fertig. Nur: Vor Ort stellt sich heraus, dass nichts davon echt ist. Die Reisepässe werden einkassiert, „Strafen“ erfunden, Arbeitsverträge plötzlich neu interpretiert. Die „Firma“ ist in Wahrheit ein abgeschotteter Komplex, oft mit hohen Maue...